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In Gebäuden mit vielen Personen oder empfindlicher Elektronik zählt im Brandfall jede Minute: LSZH steht für „Low Smoke Zero Halogen“ – also Materialien, die typischerweise weniger Rauch und weniger korrosive Halogengase entwickeln als klassische PVC-Lösungen.
Halogenfreie Mantel- und Isolationsmaterialien werden dort eingesetzt, wo im Brandfall Sicht, Orientierung und Schutz von Technik wichtiger sind als nur der reine Preis pro Kabel.
Wichtig: „Halogenfrei/LSZH“ bedeutet nicht „brandfrei“. Auch LSZH-Kabel können im Brandfall Schadgase wie CO freisetzen. Der Vorteil liegt vor allem bei geringerer Rauchentwicklung und weniger korrosiven Halogensäuren – abhängig von Material und Prüfkontext.
Für eine zügige Vorauswahl reichen meist drei Punkte: Einsatzumgebung, Schutzbedarf für Elektronik und interne Vorgaben. Danach lässt sich direkt in die passende Kategorie springen.
Praxis-Tipp: Achten Sie auf Materialangaben wie H05Z1Z1-F (Beispiel) und auf Zulassungen wie VDE oder ENEC, wenn diese im Projekt gefordert sind.
Häufig gewählt im B2B-Alltag sind Schuko (CEE 7/7) auf IEC C13 sowie LSZH-Kaltgeräteverlängerungen C13 auf C14 – typische Lösungen für IT-Arbeitsplätze, Servertechnik und strukturierte Infrastruktur.
Typische LSZH-Ausführung für Standard-IT und Arbeitsplatztechnik mit professionellem Anspruch.
Geeignet, wenn zusätzliche Länge im Rack, unter dem Tisch oder in Technikbereichen benötigt wird.
Mehr Reichweite bei gleichbleibend klarer LSZH-Spezifikation für professionelle Installationen.
Typische LSZH-Verlängerung für Server, USV, PDU und strukturierte Stromversorgung.
Hinweis: Verfügbarkeit und technische Details stehen beim jeweiligen Artikel, z. B. Querschnitt, Länge und Zulassung.
„Halogenfrei“ bezieht sich auf Mantel- und Isolationsmaterialien ohne halogenhaltige Bestandteile. Im Brandfall entstehen dadurch typischerweise weniger saure und korrosive Halogengase (typischer Prüfkontext: IEC 60754).
„Low Smoke“ beschreibt eine reduzierte Rauchentwicklung, z. B. bewertet über Rauchdichte und Lichtdurchlass in Prüfverfahren (typischer Prüfkontext: EN/IEC 61034).
Nicht automatisch. Das Brandverhalten hängt vom gesamten Kabelaufbau ab. Für die Flammenausbreitung werden je nach Anwendung unterschiedliche Prüfungen herangezogen (typischer Prüfkontext: IEC 60332).
Für eine schnelle Vorauswahl helfen vor allem Steckertyp und Kupplung (z. B. Schuko auf C13 oder C13 auf C14), Länge, Querschnitt bzw. Strombedarf sowie die Einsatzumgebung.
Diese Seite dient der fachlichen Orientierung. Anforderungen können je Branche, Gebäudestandard und Zielmarkt unterschiedlich ausfallen.
Halogenfreie DINIC Netzkabel (LSZH) sind besonders dann sinnvoll, wenn Sicherheit, Technikschutz und klare Spezifikationen im Vordergrund stehen. Bei Bedarf unterstützen wir bei der Auswahl nach Anwendung, Länge, Querschnitt und Zulassungen.
Stand: Juli 2025 – Änderungen vorbehalten.
Halogenfreie Netzkabel (LSZH): weniger Rauch, mehr Schutz für Menschen, Technik und Infrastruktur
B2B-Fokus: Projekte, Rollouts, Infrastruktur B2B-Shop: mag-kabel.de Praxisorientiert und verständlich
Schnell zu den wichtigsten Punkten
Warum halogenfreie LSZH-Netzkabel im Projekt oft die bessere Wahl sind
Typische Vorteile von LSZH im B2B-Einsatz
IEC 60754
Gase und Acidität aus Kabelmaterial
EN/IEC 61034
Rauchdichte und Lichtdurchlass
IEC 60332
Flammenausbreitung je nach Kabelaufbau
Wie wählt man schnell das passende LSZH-Netzkabel?
Auswahlhilfe: 3 Fragen für eine schnelle Empfehlung
Direkt zu passenden LSZH-Artikeln für IT, Server und Infrastruktur
Schuko auf C13 – 1,8 m
Schuko auf C13 – 3 m / 5 m
Schuko auf C13 – 5 m
C13 auf C14 Verlängerung
FAQ: Halogenfrei und LSZH kurz erklärt
Was bedeutet „halogenfrei“ bei Kabeln?
Was bedeutet „Low Smoke“ bei LSZH?
Ist LSZH automatisch schwer entflammbar?
Welche Angaben braucht man für eine schnelle Empfehlung?
LSZH-Netzkabel für Projekte, Rollouts und Serien