Netzkabel - Rest der Welt

Internationale Stromversorgung im B2B-Einsatz

Netzkabel – Rest der Welt für Export, Projekte und internationale Beschaffung

In dieser Kategorie finden B2B-Kunden der MAG GmbH ausgewählte Netzanschlussleitungen für Spezialländer, internationale Geräteausstattung und weniger verbreitete Stecksysteme. Die Kabel eignen sich unter anderem für Exportprojekte, OEM-Ausstattung, Rollouts, Serviceeinsätze und die Ersatzteilbevorratung.

Je nach Zielmarkt stehen vorkonfektionierte Varianten mit länderspezifischem Netzstecker und gängigen Gerätekupplungen wie IEC 60320 C13, C5 oder C7 zur Verfügung. Neben der mechanischen Passform müssen immer auch Netzspannung, Frequenz, Leiterquerschnitt, Schutzklasse, Strombelastbarkeit und die im Zielland geforderte Zertifizierung berücksichtigt werden.

Vorteile und typische Anwendungen internationaler Netzkabel

Eine passende Länderzuleitung erleichtert die seriengerechte Geräteausstattung und vermeidet unnötige Adapterlösungen am Einsatzort.

Ihre Vorteile im Überblick

  • Länderspezifische Stecker-Varianten für internationale Installationen und Spezialmärkte.
  • Gängige IEC-Gerätestecker für IT-, AV-, Industrie-, Labor- und Bürogeräte.
  • Geeignet für projektbezogene Beschaffung, Serienbedarf, Wartung und Ersatzteilhaltung.
  • Unterschiedliche Längen, Leiterquerschnitte und Kabeltypen für verschiedene Leistungsanforderungen.
  • Unterstützung bei der Auswahl von Standardartikeln, Alternativen und projektbezogenen Sonderlösungen.

Typische Einsatzbereiche

  • Stromversorgung von Computern, Monitoren, Druckern, Servern und Netzwerkkomponenten.
  • OEM- und Export-Ausstattung mit einer zum Bestimmungsland passenden Anschlussleitung.
  • Service und Wartung an weltweit installierten Geräten, Maschinen und Systemen.
  • Standardisierte Verkabelung in Technikräumen, Racks, Laboren und Produktionsumgebungen.
  • Internationale Messe-, Event- und Projektinstallationen mit klar definiertem Zielmarkt.

Besondere Länderhinweise: Chile und Kolumbien

Für beide Länder hat MAG technisch passende Anschlussleitungen im Sortiment. Die lokale Marktzulassung muss jedoch getrennt von der vorhandenen Produktzulassung betrachtet werden.

Flagge Chile Chile – Typ L, 220 V / 50 Hz

Technisch passende MAG-Ausführung SEC-Anforderungen prüfen

In Chile wird für schutzgeerdete Anwendungen häufig der dreipolige Stecker Typ L verwendet. Daher kann ein italienisches Typ-L-Netzkabel mechanisch und elektrisch die passende Grundlage für Geräte mit chilenischem Einsatzort sein.

Stecksystem
Typ L, 3-polig, mit Schutzleiter
MAG-Beispiel
CB-N-IT – Typ L auf IEC 60320 C13, 3 × 0,75 mm², 1,80 m, IMQ
Typischer Einsatz
Geräte mit IEC-C14-Geräteeinlass, zum Beispiel PCs, Monitore, Drucker, Server oder USV-Systeme
Zulassungshinweis: Die vorhandene IMQ-Zulassung ist keine chilenische SEC-Zertifizierung. Vor Serienimport, separatem Verkauf oder der Ausstattung eines zulassungspflichtigen Gerätes sollte der chilenische Importeur prüfen, ob eine produkt- oder projektbezogene SEC-Zertifizierung beziehungsweise Kennzeichnung erforderlich ist.

Flagge Kolumbien Kolumbien – Typ A/B, 120 V / 60 Hz

NEMA 5-15P bei MAG verfügbar RETIE-Einstufung prüfen

In Kolumbien sind Stecker Typ A und Typ B verbreitet. Für Geräte der Schutzklasse I wird in der Regel die geerdete Ausführung Typ B beziehungsweise NEMA 5-15P benötigt. MAG führt hierzu passende nordamerikanische Anschlussleitungen.

Stecksystem
Typ B / NEMA 5-15P, 3-polig, mit Schutzleiter
MAG-Beispiel
CB-N-US – NEMA 5-15P auf IEC 60320 C13, AWG18 × 3, 1,80 m, UL/CSA
Typischer Einsatz
IT-, AV-, Büro- und Elektrogeräte mit IEC-C14-Geräteeinlass und Auslegung für das kolumbianische 120-V-/60-Hz-Netz
Zulassungshinweis: UL und CSA dokumentieren die nordamerikanische Ausführung, ersetzen jedoch keine gegebenenfalls erforderliche kolumbianische Bewertung. Ob und in welcher Form RETIE anzuwenden ist, hängt unter anderem von Produktart, Lieferform, Verwendung und der Zertifizierung des angeschlossenen Gerätes ab. Die abschließende Einstufung sollte durch den Importeur oder eine zuständige Konformitätsstelle erfolgen.

Weitere Länder und passende Alternativkategorien

Die folgenden Hinweise dienen als erste Orientierung. Bei Export- und Serienprojekten sollte die konkrete Geräte- und Zulassungssituation immer projektbezogen geprüft werden.

Flagge Libyen Libyen

In Libyen kommen unterschiedliche Stecksysteme und je nach Region beziehungsweise Installation unterschiedliche Netzsituationen vor. Italienische Typ-L-Ausführungen können relevant sein, dürfen aber nicht ohne Prüfung als allgemeingültige Lösung eingeplant werden.

Flagge Irland Flagge Singapur Flagge Malaysia Irland, Singapur und Malaysia

In diesen Märkten wird der Stecker Typ G nach BS 1363 verwendet. Charakteristisch ist die im Netzstecker integrierte Sicherung, deren Nennwert zur Leitung und zum angeschlossenen Gerät passen muss.

Flagge Syrien Flagge Türkei Syrien und Türkei

In Syrien und der Türkei werden in der Praxis häufig europäische Stecksysteme verwendet. Für schutzgeerdete Geräte ist vielfach der CEE-7/7-Stecker Typ E+F relevant, der beide Schutzkontaktvarianten kombiniert.

Flagge Philippinen Philippinen: A/B-Stecker nicht mit USA-Zulassung gleichsetzen

Auf den Philippinen sind in der Praxis vor allem Stecker Typ A und Typ B, teilweise auch Typ C, anzutreffen. Trotz ähnlicher Steckerform sind US- oder Japan-Netzkabel nicht automatisch eine offizielle Serienlösung für den philippinischen Markt.

  • Wichtig: Netzspannung, Leitungsnorm, Steckerzertifizierung und Gerätefreigabe müssen gemeinsam betrachtet werden.
  • Praxis: Adapter eignen sich gegebenenfalls für Muster, Tests oder kurzfristige Einsätze, ersetzen aber keine freigegebene Serienausführung.
  • Standardsortiment: Eine spezifische philippinische Serienzertifizierung ist bei MAG derzeit nicht als Standardzulassung ausgewiesen.

Flagge Taiwan Taiwan: Typ-B-Bauform mit eigener BSMI-Zulassung

Taiwanische Netzkabel können optisch nordamerikanischen Typ-B-Kabeln ähneln. Für den regulären Einsatz ist jedoch die taiwanische BSMI-Zulassung zu beachten. Auch Leiterquerschnitt, Leitungskennzeichnung und Geräteauslegung können von einer klassischen US-Ausführung abweichen.

So wählen Sie das passende Export-Netzkabel aus

Für eine belastbare Produktauswahl sollten mindestens die folgenden Punkte bekannt sein:

  1. Zielland und Einsatzort: Land, Region und gegebenenfalls konkrete Steckdosen- oder Installationsvorgabe festlegen.
  2. Geräteanschluss und Schutzklasse: Zum Beispiel IEC C13/C14, C5/C6 oder C7/C8 sowie Schutzklasse I oder II bestimmen.
  3. Elektrische Daten: Netzspannung, Frequenz, maximale Stromaufnahme und benötigten Leiterquerschnitt prüfen.
  4. Normen und Zulassungen: Klären, ob das Kabel separat verkauft, einem Gerät beigelegt oder Bestandteil einer Gerätezertifizierung wird.
  5. Projektumfang: Gewünschte Länge, Farbe, Verpackung, Stückzahl, Kennzeichnung und Liefertermin angeben.
Wichtiger Hinweis: Angaben zu Steckertypen und Netzparametern dienen der technischen Vorauswahl. Sie ersetzen keine verbindliche Freigabe durch den Gerätehersteller, Importeur, Betreiber oder eine zuständige Zertifizierungsstelle im Zielland. Insbesondere bei Serienlieferungen, Einzelhandel, OEM-Projekten und zulassungspflichtigen Geräten sollte die Marktkonformität vor der Bestellung schriftlich geklärt werden.

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Welcher Stecker in welchem Land?

Bei internationalen Projekten stellt sich häufig die Frage, welcher Netzstecker im jeweiligen Land eingesetzt werden muss. In einigen Ländern – zum Beispiel Österreich, Belgien, Niederlande und in vielen Anwendungsfällen auch Frankreich – kommen grundsätzlich Anschlüsse zum Einsatz, die dem in Deutschland verwendeten CEE 7/7-System entsprechen oder damit kompatibel sind.

Bei Italien (IT) und der Schweiz (CH) gilt: 2-polige Netzkabel können je nach Anwendung teilweise mit in Deutschland üblichen Ausführungen vergleichbar sein, bei 3-poligen Varianten bestehen jedoch in der Regel abweichende Stecksysteme. Darüber hinaus setzen viele Länder weltweit auf eigene Standards, beispielsweise Dänemark (DK), England (UK), USA, Japan (JPN), China (CHN), Australien (AUS), Israel (ISR), Südafrika (RSA) oder Indien (IND).

In vielen Fällen vergleichbar mit Deutschland

  • CEE 7/7 ist in mehreren europäischen Märkten gängig.
  • Typische Beispiele: Österreich, Belgien, Niederlande.
  • Auch in Frankreich sind je nach Gerät und Anwendung kompatible Lösungen relevant.

Länderspezifische Besonderheiten beachten

  • Italien und Schweiz unterscheiden sich insbesondere bei 3-poligen Netzkabeln.
  • Viele internationale Märkte verlangen eigene Stecksysteme und teilweise eigene Zulassungen.
  • Für die Auswahl sind Zielland, Gerätestecker, Norm und Kabelausführung entscheidend.

Fazit

Netzstecker und Anschlussnormen sind international nicht einheitlich – auch innerhalb Europas nicht. Für eine reibungslose Installation empfiehlt sich daher immer die Auswahl nach Zielland, Gerätestecker, Zulassung und Kabelausführung.

Wenn kein direkt passendes Standardprodukt verfügbar ist, unterstützt mag-kabel.de bei der Auswahl geeigneter Alternativen und bei projektbezogenen Sonderlösungen.

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