Diese Übersicht zeigt gängige Netzstecker-Typen für Europa und internationale Zielmärkte im Vergleich. Sie unterstützt Geschäftskunden bei der Auswahl passender Netzstecker, Netzkabel und länderspezifischer Anschlusslösungen für Handel, Gewerbe, Industrie, IT, Office, Rollouts und Exportprojekte.
Berücksichtigt werden nicht nur Länderstecker, sondern auch Schutzleiter, Strombelastbarkeit, Leitungsauslegung und die passende Geräteseite nach IEC 60320. Passende Netzkabel, Adapter und konfektionierte Lösungen finden Sie im B2B-Shop mag-kabel.de.
Zuerst Zielmarkt und Steckertyp festlegen, danach Schutzleiter ja oder nein, anschließend Stromaufnahme, Leitung bzw. Querschnitt und zuletzt die passende IEC-Geräteseite bestimmen.
Ergänzend hilfreich: Gerätestecker nach IEC 60320 von C7 bis C21
Für eine saubere Auswahl zählen nicht nur Land und Steckertyp, sondern auch Schutzleiter (PE), Strombelastbarkeit, Kabellänge, Leitungsquerschnitt und der Geräteanschluss nach IEC 60320. So lassen sich Fehlbestellungen, Rückfragen und Supportaufwand deutlich reduzieren.
Die folgende Grafik zeigt die international gängigen Steckdosentypen von A bis O im direkten Überblick. Sie eignet sich als schnelle Orientierung, bevor der passende Länderstecker im Detail ausgewählt wird.
Eurostecker · zweipolig, ungeerdet · für Schutzklasse II · Standard: CEE 7/16 / EN 50075
Der Eurostecker vom Typ C ist der verbreitete 2-polige Netzstecker für schutzisolierte Geräte in Europa. Typisch ist er bei Netzteilen, kleineren Elektrogeräten, A/V-Technik und Consumer-Elektronik. Im B2B-Umfeld ist er besonders relevant, wenn Geräte ohne Schutzleiter wirtschaftlich und eindeutig spezifiziert ausgeliefert werden sollen.
CEE 7/17 · zweipolig, ungeerdet · robuste 2-polige Lösung für Geräte ohne Schutzleiter
Der Konturen- bzw. Profilstecker nach CEE 7/17 ist eine stabile 2-polige Ausführung für Geräte ohne Schutzleiter. Er empfiehlt sich überall dort, wo eine robustere Bauform als beim Eurostecker gewünscht ist, etwa bei technischen Geräten, Büro-Peripherie, Leuchten oder definierten Installationen.
CEE 7/7 · dreipolig mit Schutzleiter · Standard für Schutzklasse-I-Geräte in weiten Teilen Europas
CEE 7/7 ist der typische Netzstecker für schutzgeerdete Geräte in Europa. Er wird häufig in IT-Infrastruktur, Industrie, Mess- und Prüftechnik sowie bei professionellen Installationen eingesetzt. Für Rollouts in DACH und EU ist er in vielen Fällen die Standardbasis für definierte Netzkabel.
Schuko-Kupplung · Schutzkontakt-System · typisch für Verlängerungen, Adapter und Steckdosenleisten
Die Schuko-Kupplung ist das übliche Gegenstück in Verlängerungen und Zuleitungen. Sie wird häufig in Werkstatt, Industrie und IT-Umgebungen eingesetzt, etwa bei temporären Aufbauten, Service-Einsätzen oder als Bestandteil von Adapterlösungen.
NEMA 1-15P · zweipolig, ungeerdet · 15A / 125V · für Geräte ohne Schutzleiter
Typ A ist der klassische 2-polige Stecker für USA und Kanada. Er wird typischerweise für Geräte ohne Schutzleiter verwendet, etwa bei Netzteilen, Office- und IT-Peripherie oder kleineren Geräten. Für Projekte empfiehlt sich eine saubere Spezifikation aus Stecker, AWG-Leitung und IEC-Geräteseite.
NEMA 5-15P / JIS C 8303 · dreipolig mit PE · 15A / 125V · für Schutzklasse-I-Geräte
Diese Ausführung ist für Anwendungen mit Schutzleiter relevant. In internationalen Stücklisten kann sie sinnvoll sein, wenn der Zielmarkt, die elektrische Auslegung und die vorgesehene Installation eindeutig definiert sind.
JIS C 8303 · zweipolig, ungeerdet · 15A / 125V · für Schutzklasse II
Diese 2-polige JIS-Ausführung ist für schutzisolierte Geräte ohne Schutzleiter vorgesehen. Sie eignet sich besonders für Netzteile, kleinere Geräte und Serienprojekte, bei denen die klare Trennung zwischen Ausführungen mit und ohne PE wichtig ist.
Typ L · dreipolig · typischer Steckertyp für Italien
Typ L ist der klassische Netzstecker für Italien. Im Export und Projektgeschäft ist ein festes Länderkabel meist die sauberere Lösung, weil Steckertyp, Leitung und Geräteseite eindeutig festgelegt werden können.
Typ K · dreipolig · relevant für Lieferungen und Installationen in Dänemark
Für Lieferungen nach Dänemark ist Typ K insbesondere bei Geräten mit Schutzleiter relevant. Eine saubere Standardisierung aus Artikel, Länge und IEC-Geräteseite hilft, Fehlerquellen in Rollouts zu reduzieren.
Typ J · Schweiz · typischer Stecker für schutzgeerdete Geräte
In der Schweiz ist Typ J der typische Stecker für Schutzklasse-I-Geräte. Wichtig ist die saubere Trennung zwischen schutzisolierten Geräten und Anwendungen mit Schutzleiter – gerade bei IT, Office und Projektgeschäft.
Typ G · Standard: BS 1363 · Stecker mit Sicherung · relevant für UK und Nordirland
Der britische Typ-G-Stecker ist für Lieferungen nach UK und Nordirland besonders wichtig. Für Serienprojekte sollten Leitungsauslegung, Kabellänge und Einsatzzweck gemeinsam betrachtet werden, damit die Anschlusslösung zur tatsächlichen Anwendung passt.
Typ H · Israel · relevant für länderspezifische Anschlusslösungen
Typ H wird in Israel eingesetzt. Für professionelle Installationen ist ein eindeutig spezifiziertes Länderkabel oft robuster als universelle Adapter, vor allem im IT- und Industrieumfeld.
Typ M · robuste 3-Pin-Ausführung · relevant für Projekte in Südafrika
Typ M ist eine robuste 3-Pin-Ausführung, die in Südafrika häufig eingesetzt wird. Im Exportgeschäft ist ein festes Länderkabel in vielen Fällen die sicherere Lösung, weil Strombelastbarkeit, Leitung und IEC-Geräteseite klar definiert werden können.
Typ C (indische Ausführung) · zweipolig, ungeerdet · sinnvoll für 2-polige Geräte ohne Schutzleiter
Für 2-polige, schutzisolierte Geräte ist Typ C (indische Ausführung) oft die sinnvollste Lösung. Er passt gut zu 2-adrigen Gerätezuleitungen und ist für Geräte ohne Schutzleiter meist klarer als ein 3-poliger Stecker.
Der in Europa übliche Typ C kann in Indien teilweise funktionieren, eignet sich aber eher für Urlaub, Testbetrieb oder kurzfristige Notlösungen. Für eine dauerhaft saubere Indien-Ausführung ist ein passend ausgelegtes Typ-C-Netzkabel in indischer Ausführung die bessere Wahl.
Typ D · 3-polig mit Schutzleiter · häufig für geerdete Standardanwendungen bis 6 A
Typ D ist in Indien sehr verbreitet und für viele geerdete Standardanwendungen relevant. Für Unternehmen mit Standorten, Serviceeinsätzen oder Lieferungen nach Indien ist eine saubere Spezifikation besonders wichtig: Steckertyp, Strombedarf, Leitung und passende IEC-Geräteseite sollten vorab eindeutig festgelegt werden.
Typ M · 3-polig mit Schutzleiter · 16 A · größere Indien-Ausführung für höhere Lasten
Typ M ist die größere geerdete Indien-Ausführung für 16 A. Gegenüber Typ D sind Kontaktstifte und Abstände größer ausgeführt. Dadurch eignet sich Typ M besonders für Anwendungen mit höherer Strombelastung, robuste Installationen und viele länderspezifische Gerätezuleitungen im B2B-, OEM- und Projektumfeld.
Für die Auswahl zählen vor allem Steckertyp, Strombedarf, Zielinstallation, IEC-Geräteseite und Kabellänge. Typ D wird oft bei geringeren Lasten verwendet, Typ M eher bei höheren Lastbereichen.
Bei vielen europäischen Geräten mit IEC C13 ist Typ M oft die passendere Wahl. Der Grund: Typ D ist zwar sehr verbreitet, aber auf 6 A begrenzt. Typ M bietet mit seiner 16-A-Auslegung mehr Reserve für geerdete Anwendungen.
Besonders im Projektgeschäft empfiehlt sich deshalb die Reihenfolge: Zielmarkt → Steckertyp → Schutzleiter → IEC-Geräteseite → Länge und Querschnitt.
Beide Varianten sind 2-polig und ohne Schutzleiter. Typ C ist der klassische Eurostecker für schutzisolierte Geräte, während CEE 7/17 eine robustere 2-polige Ausführung für bestimmte Anwendungen und Installationen darstellt.
Für Serien, Rollouts, Exportprojekte und dauerhafte Installationen ist ein festes Länderkabel meist die bessere Lösung. Adapter eignen sich eher für Service, Testaufbauten oder temporäre Einsätze.
Das hängt vom Gerät ab. Häufig sind bei schutzisolierten Geräten C7 und bei Schutzklasse-I-Geräten C13, C15 oder C19 relevant. Die sichere Auswahl erfolgt immer ausgehend vom tatsächlichen Geräteanschluss.
Vor allem bei 2-poligen, schutzisolierten Geräten ohne Erdverbindung. Für geerdete Anwendungen sind dagegen Typ D oder Typ M relevant.
Typ D ist sehr verbreitet, aber auf 6 A begrenzt. Bei geerdeten Geräten mit mehr Reserve oder bei vielen C13-Anwendungen ist Typ M oft die passendere Wahl.
UK Typ G arbeitet mit einer Sicherung im Stecker. Zusätzlich sollten Leitungsauslegung, Kabellänge und der vorgesehene Einsatzzweck sauber aufeinander abgestimmt werden.
Für eine schnelle und saubere Auswahl empfiehlt sich folgende Reihenfolge: Zielmarkt und Steckertyp definieren, danach die passende IEC-Geräteseite, anschließend Länge und Querschnitt passend zur Anwendung festlegen.
Für Serie, Projektgeschäft, Industrie und Export sind konfektionierte Netzkabel häufig der wirtschaftlichste Weg zu reproduzierbaren Lösungen. Dazu zählen definierte Steckerkombinationen, individuelle Längen, passende Leitungen und Querschnitte sowie optionale Kennzeichnung oder Label.
Für eine schnelle Projektprüfung hilfreich: Zielmarkt, Steckertyp, IEC-Geräteseite, Kabellänge, Querschnitt, Stückzahl und gewünschter Liefertermin.
Details: Sonderanfertigungen
Netzstecker-Lexikon für B2B, Export und Projektgeschäft
Praxis-Tipp für Einkauf, Technik und Rollout
Gesamtübersicht der Steckdosentypen A bis O
Schnellvergleich wichtiger Netzstecker-Typen
Land / Region
Typ
PE
Typische Anwendung
Hinweis
Europa
Typ C / CEE 7/17
nein
schutzisolierte Geräte, Netzteile, A/V, Office
häufig mit IEC C7
Europa
CEE 7/7
ja
IT, Industrie, Mess- und Prüftechnik
typisch mit C13, C15 oder C19
USA / Kanada
Typ A / Typ B
nein / ja
Office, Netzteile, Geräteexport
AWG und IEC-Seite sauber definieren
Schweiz
Typ J
ja
IT, Office, Projektgeschäft
für Schutzklasse I nicht mit Typ C verwechseln
UK
Typ G
ja
Export, Rollout, Gerätebelieferung
Stecker mit Sicherung nach BS 1363
Indien
Typ C / Typ D / Typ M
nein / ja / ja
2-polige Geräte, Projektgeschäft, Export, Service
Typ C für 2-polige Geräte, Typ D/M für geerdete Anwendungen
Schnellnavigation
Europa 2-pol
Steckertyp C (Eurostecker) – Referenz: YP-21A
CEE 7/17 (Konturen- bzw. Profilstecker) – Referenz: YP-24 / YP-24L
Europa 3-pol
CEE 7/7 (Hybrid Typ E+F) – Referenz: YP-22 / YP-23
Schuko-Kupplung – Referenz: YC-23
USA / Kanada
Typ A (NEMA 1-15P) – Referenz: YP-11
Typ B (NEMA 5-15P / JIS C 8303) – Referenz: YP-12
Japan
2-pol (JIS C 8303) – Referenz: YP-13
Länderspezifische Netzstecker im Überblick
Italien: Typ L – Referenz: YP-45
Dänemark: Typ K – Referenz: YP-26
Schweiz: Typ J – Referenz: YP-46
UK: Typ G mit Sicherung – Referenz: YP-61A
Israel: Typ H – Referenz: YP-48
Südafrika: Typ M – Referenz: YP-80
Indien: Typ C / Typ D / Typ M
Indien: Typ C (indische Ausführung)
Wichtiger Praxis-Hinweis
Indien: Typ D – Referenz: YP-81
Indien: Typ M – 16 A für geerdete Anwendungen
Typ D oder Typ M – worauf kommt es an?
Häufige Auswahlfehler bei Netzsteckern vermeiden
Typische Fehler im B2B-Alltag
Kurze FAQ zu Netzsteckern
Häufige Fragen zur Auswahl
Was ist der Unterschied zwischen Typ C und CEE 7/17?
Wann ist ein fester Länderstecker besser als ein Adapter?
Welche IEC-Geräteseite passt typischerweise zu einem Länderstecker?
Wann ist in Indien Typ C sinnvoll?
Warum ist bei Indien Typ M oft besser als Typ D?
Worauf sollte ich bei UK Typ G besonders achten?
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